Die Familie der Graupapageien

Graupapagei

(Psittacus erithacus)

Der Graupapagei hat eine Körperlänge von ca 30 bis 40 cm.

Sein leuchtend roter Schwanz und der schwarze Schnabel sind sein Markenzeichen.

Die eigentliche Heimat ist Zentral- und Westafrika, die Äquatorialzone Afrikas. Er bevorzugt die tropischen Wälder.

Geschlechtsunterschiede sind äußerlich nicht zu erkennen. Sie sind untereinander sehr gesellige Vögel, aber anderen Arten gegenüber können sie äußerst unverträglich sein. Es empfiehlt sich die Haltung eines Paares in einer großen Voliere.

Als Basisfutter gibt es eine ausgewogene Papageienfuttermischung im Handel, die eventuell mit Vitamin- und Mineralstoffpräparaten angereichert werden kann. Gern werden Obst, Früchte und Maiskolben als Abwechslung zum Futter gegeben. Über regelmäßige frische Weiden- und Obstbaumzweige zum Knabbern ist der Graupapagei erfreut.

Graupapagei

Es sind die besten Sprecher unter den Papageien, aber auch die eigensinnigsten. Sie können Stimmen immitieren, Worte und Sätze erlernen und nachsprechen, Melodien nachpfeifen, Geräusche verwechselbar nachmachen.

Die Zucht der Graupapgeien ist nicht einfach. Sehr wichtig ist den Vögeln eine absolute Ruhe. Ein schweres Gewitter kann alles zerstören. Ein Gelege hat ca 3-5 Eier und wird vom Weibchen in ca 30 Tagen bebrütet. Die Jungtiere brauchen 2-3 Monate, bis sie fliegen können. Jedoch gute Vogeleltern versorgen die Kleinen noch weitere Monate.
Geschlechtsreif werden die Papageien erst mit 4-5 Jahren.

Graupapageien erreichen ein sehr hohes Alter, man spricht von 60 bis 70 Jahre bei guter Haltung.